Aktuelles
23.06.2005Das Aktionsbündnis grüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Tour de Tolèrance“, die auch in diesem Jahr Zeichen setzen gegen Rechtsextremismus und jegliche Art von Feindlichkeit gegenüber anderen Menschen. Die „Tour de Tolèrance“ setzt ein wichtiges Zeichen für Toleranz, das aber auch mit Spaß verbunden ist. Sie ermutigt auch diejenigen, die bisher nur Zuschauer waren, sich aktiv für Toleranz einzusetzen. Das Aktionsbündnis wünscht der Tour 2005 einen erfolgreichen Verlauf. Heinz-Joachim Lohmann Vorsitzender

Wenn am 17. September 2005 um 9 Uhr der Startschuss für die 5. „Tour de Tolèrance“ fällt, werden auch Spieler und Fans des EHC Eisbären Berlin mit von der Partie sein. Das gab Pierre Pagé, Cheftrainer des Vereins, am 23.6.05 auf einem Pressegespräch in Berlin-Hohenschönhausen bekannt.
Die „Eisbären“ werden aber nicht nur mit in die Pedalen treten. Sie haben die Schirmherrschaft über die Jubiläumstour übernommen.
Damit werden sie dem Straus, dem Wappentier der Stadt Strausberg, in Punkto Öffentlichkeitsarbeit kräftig unter die Flügel greifen. Strausberg ist Veranstalterin der diesjährigen Tour. Auch in diesem Jahr sollen wieder viele, viele Radfahrer zum Mitmachen animiert werden.
Der Rundkurs führt die Pedalritter von Strausberg über Werneuchen, Bernau, Berlin, Neuenhagen wieder zurück nach Strausberg. Die Route erstreckt sich auf eine Länge von ca. 95 km. In Berlin wird am Roten Rathaus der große Zwischenstopp eingelegt. Hier hoffen die Organisatoren, dass der Hausherr zu dem Zeitpunkt nicht nur einen kurzen Blick vor die Tür wirft. In Werneuchen, Bernau und Neuenhagen sind ebenfalls Haltepunkte eingerichtet. Teilnehmen kann an der Tour de Tolèrance jeder, der sich dem Gedanken der Toleranz verbunden fühlt. Wer knapp bei Puste ist, muss nicht die ganze Strecke abradeln. Teilstrecken sind auch möglich.
Mit von der Partie sind dann ebenfalls der Strausberger Bürgermeister Hans Peter Thierfeld und die geistigen Eltern der Tour, die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Bierwirth und der Unternehmer Günter Grützner aus Bad Freienwalde. Als beide die Tour vor fünf Jahren gemeinsam mit dem Eberswalder Bürgermeister Reinhard Schulz ins Leben riefen, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in der Region zu setzen, wurden sie zunächst ungläubig belächelt. Aber schon die erste Tour de Tolèrance wurde ein Riesenerfolg. Rund 1000 Radler schlossen sich dem Trio damals an.
Auch Strausbergs Bürgermeister Hans Peter Thierfeld ist optimistisch und geht für die Jubiläumstour von einer Rekordbeteiligung aus. Informationen und Anmeldeformulare für die Tour gibt es ab sofort unter www.tourdetolerance.de und bei der Stadtverwaltung Strausberg, Tel. 03341-311066


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